Informationen und Hinweise Zusammenhang mit dem Coronavirus

Liebe Mitglieder,

Auf dieser Seite finden Sie Informationen sowie Hinweise und nützliche Links in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Bitte beachten Sie, dass der Verband SVBT bezüglich des Coronavirus keine Zuständigkeit oder offizielle Rolle übernehmen kann/darf. Es gelten auf jeden Fall die Weisungen vom Bundesrat, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und von den Kantonen. Die Situation unterliegt fast täglich Änderungen, bitte informieren Sie sich deshalb auch auf den offiziellen Kanälen.

Ab 17. März 2020 hat der Bundesrat die ausserordentliche Lage vorerst bis am 19. April 2020 ausgerufen. Ab Dienstag, 17. März 2020 ist der Bundesrat für einheitliche Massnahmen und Regeln im Zusammenhang mit dem Coronavirus zuständig.

 

Massgebend in erster Linie ist die Internetseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG).

 

 

Das BLV hat FAQ rund um die Themen Tiere und Coronavirus zusammengestellt. Sie finden die Informationen im Kapitel Betriebe (alle Tiere) Explizit ist folgendes darin festgehalten:

 

Tierheime

Interner Betrieb ist aufrecht zu erhalten, Tierpflege ist sicherzustellen.

Tierheim für Publikum geschlossen. Kontakte mit Kunden (Ferientiere abholen, Tiere bringen, Abgabe Verzichts- und Findeltiere) sind so zu organisieren, dass die Empfehlungen des BAG eingehalten werden können (keine Menschenansammlungen, 2 Meter Abstand etc.). D.h. u.a. Übernahme und Abgabe von Tieren nur ausserhalb des Gebäudes. Aufnahmestopp für Ferientiere, ausgenommen zwingende Gründe (wie Tiere von kranken Tierhaltern, von berufstätigen Personen, die keine andere Lösung finden können).

Tiere von kranken Tierhaltern separat einstallen.

Keine Tiere auf Probe geben und zurücknehmen. Alle Tiere, die auf Probe sind definitiv übergeben. 

 

Hundesalons

Verboten. Der Tiersalon fällt nicht unter den Ausnahmekatalog von Art. 6 Abs. 3 der Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19-Verordnung 2). Öffentlich zugängliche Einrichtungen sind für das Publikum zu schliessen (Art. 6 Abs. 1 COVID-19-Verordnung 2).

Die Hundehalterin kann / muss mit geeigneten Massnahmen dafür sorgen, dass der Hund nicht unter übermässiger Hitze leidet. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: Spaziergänge am Morgen oder Abend, im Wald, entlang von Bächen. Im Haus für eine kühle Ecke sorgen.

In dringlichen Fällen (Tierwohl) auf Anordnung des Tierarztes und unter Einhaltung der speziellen Vorsichtsmassnahmen (z. B. ohne Tierhalter, Tierübergabe draussen, maximal ein Tier pro Sitzung) erlaubt.

 

Petsitter (Betreuung in Hüteinstitution wie z.B. Tagesbetreuung)

Der Betrieb ist für das Publikum zu schliessen (kein Zutritt externer Personen). Der Betrieb kann mit den Hunden weitergeführt werden, deren Besitzer auf eine externe Betreuung angewiesen sind, weil sie z. B. arbeiten müssen. Es sind die nötigen organisatorischen Massnahmen zu ergreifen, damit die Empfehlungen des BAG eingehalten werden können: Übergabe der Tiere im Freien, keine Menschenansammlungen, mindestens 2 Meter Abstand etc. 

 

Hundespazierdienste

Solche Spazierdienste und Hütedienste sind zulässig. (Hund ev. kurz im Auto, sonst nur im Freien oder in den Räumen der Hundesitterin). Auch das Ausführen mehrerer Hunde ist möglich, da es sich dabei weder um eine öffentlich zugängliche Einrichtung noch um eine verbotene Einrichtung handelt (Art. 6 COVID-19-Verordnung 2 nicht betroffen).

 

Lernende / Berufsschulen

Ab Montag, 16. März 2020 ist der Präsenzunterricht an allen Schulen bis auf Weiteres untersagt.

 

In Abklärung ist die Durchführung des praktischen Qualifikationsverfahrens. Wir informieren die betroffenen Personen direkt über das Tool PkOrg.

Kurzarbeitsentschädigung

Für Betriebe vieler Branchen sind die Umsatzeinbussen bei bleibenden Lohnfortzahlungen einschneidend bis existenzbedrohend. Der Bundesrat stellt 10 Milliarden Franken zur Verfügung, um die Betriebe zu unterstützen. Notwendig dafür ist eine Anmeldung zur Kurzarbeit. Alle Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link.

 

Im Moment sind Abklärungen am Laufen bezüglich finanzieller Unterstützung des Bundes. Auf der Webseite des SECO steht folgendes: 

 

Für besonders betroffene Unternehmen prüft der Bundesrat eine finanzielle Unterstützung (z.B. für Liquiditätsüberbrückung oder Finanzhilfen) im Sinne einer Härtefallregelung bis zu 1 Milliarde Franken. Unter Federführung des EFD sollen die diesbezüglichen Modalitäten bis zum 1. April geprüft und die notwendigen Mittel beantragt werden.

 

 

Hinweis auf SRF Wirtschaft News:

So müssen Selbständige bei Erwerbsausfall vorgehen

Wie will der Bund den Selbstständigen helfen? Die Corona-Krise stellt die Wirtschaft vor grosse Herausforderungen, vor allem auch viele Selbständigerwerbende. Denn im Gegensatz zu Firmen mit Angestellten können sie keine Kurzarbeit beantragen. Deshalb hat der Bundesrat auch ihnen Unterstützung zugesagt. Er hat entschieden, dass Selbständigerwerbende ab dieser Woche Taggelder beantragen können.

Wer hat Anspruch auf die Taggelder? Beantragen können es Selbstständige, die ihre Kinder betreuen müssen, weil die Schulen geschlossen sind. Oder Personen, denen vom Arzt in Quarantäne verordnet wurde. Aber auch jene, deren Geschäfte geschlossen bleiben müssen – zum Beispiel Coiffeure. Ausbezahlt wird 80 Prozent des Einkommens, aber höchstens 196 Franken pro Tag.

Wie können diese Gelder beantragt werden? Die Betroffenen müssen die Taggelder bei ihrer AHV-Ausgleichskasse (Liste unter diesen Link abrufbar) beantragen. Dieselbe Kasse bezahlt ihnen dann das Taggeld aus. Für die Kassen bedeutet das viel Arbeit. Laut den Schätzungen des Bundes ist mit über 160'000 Betroffenen zu rechnen. Klar ist, dass schnell gehandelt werden muss, denn es geht für viele Menschen um die Existenz.

Ab wann kann man sich dafür anmelden? Seit heute Montag sollen auf den Websites der AHV-Ausgleichskassen die Informationen und die Anmeldeformulare für die Taggelder zugänglich sein. Ab Donnerstag gilt dann die Verordnung des Bundesrats und ab dann können offiziell Anmeldungen eingereicht werden. Allerdings werden die Ausgleichskassen die Anmeldungen trotz aller Dringlichkeit prüfen müssen, um Missbräuche zu verhindern. Das braucht Zeit. Erste Auszahlungen werden deshalb voraussichtlich ab Mitte April erfolgen.

Reichen maximal 196 Franken pro Tag aus? In einem Land wie der Schweiz sind 196 Franken pro Tag nicht besonders viel, hochgerechnet entspricht das etwas mehr als 4000 Franken Monatslohn. Für viele Betroffene ist aber entscheidend, dass sie überhaupt Geld bekommen. Denn viele Selbstständige verdienen wenig und haben deshalb kaum finanzielle Reserven für Krisen.

 

Bürgschaften für KMU

Unter demselben Link finden Sie auch Informationen für Bürgschaften im Zusammenhang mit der Aufnahme von Krediten. Den KMU mit finanziellen Engpässen stehen ab sofort bis zu 580 Millionen Franken an verbürgten Bankkrediten zur Verfügung.

 

Arbeitsrechtliches

Das SECO hat einen Frage- und Antwortkatalog zum Thema «Pandemie und Betriebe» zusammengestellt. Themen wie Kinderbetreuung während dieser Zeit werden darin behandelt.

 

Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir zu Ihrer Verfügung. Wir wünschen Ihnen in dieser Zeit alles Gute und gute Gesundheit!

SECO Frage- und Antwortkatalog Kurzarbeit
D - FAQ Kurzarbeit.pdf
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SECO Frage- und Antwortkatalog Pandemie
faq_pandemia_de.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.0 MB

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